Kleist, pommersches Uradelsgeschlecht, das 1263 erstmals urkundlich erscheint. – Bedeutender Vertreter: Heinrich von, Schriftsteller, * Frankfurt (Oder) 18. 10. (nach eigener Angabe 10. 10.) 1777, † (Selbsttötung) am Kleinen Wannsee (heute zu Berlin) 21. 11. 1811. Mit seinen Werken, die die »gebrechliche Einrichtung der Welt« und die Konflikte des aus seinem individuellen moralischen Empfinden heraus handelnden Menschen thematisieren, stand Kleist außerhalb der literarischen Hauptströmungen seiner Zeit. Seine Stilmittel, spannungsreiche Erzählweise und die Verwendung von Doppeldeutigkeit und Ironie, weisen auf die Moderne voraus.

Militärzeit und Studium: Kleist

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Werke

Weiterführende Literatur:

Kleist. Leben u. Werk im Bild, hg. v. E. Siebert (1980);
B. Fischer: Ironische Metaphysik. Die
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Quellenangabe
Brockhaus, Heinrich Kleist. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/kleist-heinrich