Obwohl Armenien von Kulturdenkmälern übersät ist, haben sich in dem von Kriegen und Erdbeben heimgesuchten Land wenige Bauten so gut erhalten wie das dem »heiligen Zeichen« Gottes geweihte Kloster von Haghbat, das über der Schlucht des Debed liegt. Bauten aus vier Jahrhunderten gruppieren sich um die Hauptkirche mit ihrer landestypisch steilen Kegelkuppel. Die mit Inschriften bedeckten Tuffsteinmauern des Klosters Surb Nschan bilden eine tausendjährige Chronik, die dem Repräsentationsbedürfnis der vom späten 9. Jahrhundert bis ins 11. Jahrhundert über Armeniens

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Quellenangabe
Brockhaus, Eine Chronik in Stein. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/klöster-haghbat-und-sanahin-welterbe/eine-chronik-in-stein