karibische Literatur, westindische Literatur. Als karibische Literatur bezeichnet man die in englischer, französischer, niederländischer und spanischer Sprache sowie den auf diesen basierenden Kreolsprachen verfasste Literatur der Westindischen Inseln, Französisch-Guayanas, Surinames und Guyanas, wobei die kubanische Literatur in der Regel der lateinamerikanischen Literatur zugerechnet wird.

Die Entwicklung einer authentischen karibischen Literatur wurde zunächst durch die koloniale Situation behindert, da die Autoren (in der Regel Angehörige der weißen Oberschicht) den literarischen Vorbildern des jeweiligen Mutterlandes folgten. Die Kultur der präkolumbischen Indianer (Aruak,

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Quellenangabe
Brockhaus, karibische Literatur. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/karibische-literatur