Kärnten, das südlichste Bundesland Österreichs, an der Grenze zu Slowenien und

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Recht

Nach der Landesverfassung von 1996 (mehrfach geändert) erlässt ein jeweils auf fünf Jahre gewählter Landtag (36 Abgeordnete) die Landesgesetze und übt die

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Landesnatur

Kärnten bildet eine in sich geschlossene Beckenlandschaft zwischen Karawanken und Karnischen Alpen im Süden, Hohen Tauern im Nordwesten, Gurk- und Seetaler Alpen sowie der Packalpe im Norden und der Koralpe im Osten mit nur wenigen natürlichen Durchlässen (Tal der oberen Drau, durch das Tal der Gailitz nach Italien [Kanaltal], durch das Tal des Olsabaches zum Neumarkter Sattel und über den Obdacher Sattel

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Bevölkerung

Im unteren Gailtal (Zilja), im Rosental (Rož) und im Jaunfeld (Podjuna) siedelt die slowenische Minderheit in Gemengelage mit der deutschsprachigen Majorität. Seinen Bevölkerungshöchststand hatte Kärnten im Jahr 1996 (knapp 562 000 Einwohner), anschließend war die Einwohnerzahl aufgrund

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Wirtschaft

Im Vergleich der österreichischen Bundesländer liegt Kärnten in der Wirtschaftskraft mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) je Einwohner von (2015) 33 300 € an drittletzter Stelle. Der Beitrag Kärntens zum nationalen BIP beträgt 5,5 %. Die regionale Arbeitslosenquote lag 2016 mit 5,4 % leicht unter dem Bundesdurchschnitt (6,0 %).

Land- und

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Verkehr

Zentraler Verkehrsknotenpunkt ist Villach, wo sich alle wichtigen Straßenverbindungen wie die

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Geschichte

Das heutige Kärnten war in römischer Zeit Teil der 15 v. Chr. von den Römern eroberten Provinz Noricum. Es blieb Westrom und seinen Nachfolgern verbunden. Im beginnenden 7.Jahrhundert drangen die slawischen Karantaner in Kärnten ein und besiedelten das Land. Ihr Reich geriet in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts unter die Oberhoheit der Bayernherzöge.

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Arnulf von Kärnten

Arnulf von Kärnten (um 850–899), ostfränkischer König (ab 887) und römischer Kaiser (ab 896), verteidigte erfolgreich die Ostgrenze des Reichs (Miniatur, 11. Jh.; Bayerische

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Werke

Weiterführende Literatur:

Monumenta historica ducatus Carinthiae, hg. v. A. v. Jaksch u. a., 11 Bde. (1896–1972);
H. Paschinger: Kärnten.
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Quellenangabe
Brockhaus, Kärnten. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/kärnten