jüdische Musik. Die frühesten Quellen zur jüdischen Musik finden sich in der Bibel sowie in schriftlichen und ikonografischen Quellen aus Mesopotamien, Ägypten, Phönikien und Griechenland. In neueren Forschungen werden ergänzend Tonaufnahmen schriftloser orientalisch-jüdischer Volkstraditionen sowie Methoden vergleichender Liturgiewissenschaft und Ikonografie ergänzend hinzugezogen. In der Schöpfungsgeschichte (1. Mose 4, 21) wird Jubal als Stammvater aller Leier- und Flötenspieler erwähnt. Hiermit sind die zwei Kategorien der (gezupften) Saiteninstrumente (hebräisch Kinnor) und der (Rohrflöten-)Blasinstrumente gegeben (hebräisch Ugab). Dazu weist der Eigenname Jubal (hebräisch yôvel »Widderhorn«)

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Quellenangabe
Brockhaus, jüdische Musik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/judische-musik