Die Literatenmalerei wurde wegen der konfuzianischen Erziehung der Führungselite zunächst noch gepflegt, wobei zwei verschiedene Tendenzen nebeneinander existierten: die eher konservative, den aus der Edozeit überlieferten Prinzipien verhaftete Richtung (v. a. vertreten durch Hoashi Kyōu, * 1810, † 1884; Komuro Suiun, * 1874, † 1945) und die einen exzentrischen Stil vertretende Gruppe (v. a. vertreten durch Murase Taiitsu, * 1804, † 1881; Yamanaka Shinten'ō, * 1822, † 1885). Der letzte eigenwillige Vertreter der Literatenmalerei war Tomioka Tessai.

Die Meijizeit war aber v. a. die Periode der raschen Verwestlichung in allen Lebensbereichen.

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Quellenangabe
Brockhaus, (1868–1912 und 1912–45). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/japanische-kunst/meijizeit-und-die-fruhe-moderne/1868-1912-und-1912-45