Vermutlich erreichte der griechische Seefahrer Pytheas aus Massalia um 330 v. Chr. Island (»Ultima Thule«). Nach dem Bericht des irischen Mönchs Dicuil hielten sich irische Einsiedlermönche spätestens seit dem Ende des 8. Jahrhunderts, meist nur während des Sommers, auf der Insel auf.

Die endgültige Besiedlung Islands, 870/874 mit der Landnahme des Norwegers Ingólfur Árnason einsetzend, war dem Íslendingabók zufolge bereits nach etwa 60 Jahren abgeschlossen.

930 wurde ein für die gesamte Insel zuständiges Althing eingerichtet (auf Thingvellir in Südwestisland; Tagungsperiode jeweils zwei

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/island/geschichte