irische Literatur. Als irische Literatur bezeichnet man die Literatur in irischer

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Archaische (400–600) und frühe (600–1200) Epoche

Aus der archaischen Epoche liegen nur einige Hundert Inschriften in Oghamschrift vor. Im frühen Irland gab es trotz des politischen Partikularismus bereits eine Literatursprache ohne Dialektunterschiede. Der Aes dána (Stand der Künstler und Gelehrten) nahm eine privilegierte Stellung in der hierarchischen Gesellschaft ein. Die Filid (gelehrte Dichter, zuerst »Seher«, zum Teil Nachfolger der Druiden, Fili) bewahrten mündlich die Überlieferung (Senchas) der Familien und der Stämme und verfassten Preis- und Klagelieder auf ihre Schutzherren und Schmählieder auf deren Feinde. Die

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Mittlere Epoche (1200–1650)

Die anglonormannische Invasion (1171/72) markierte den Anfang vom Ende der politischen und kulturellen Selbstständigkeit Irlands. An die Stelle des Königtums traten eine Anzahl kleiner Fürstentümer.

Mit dem Königtum starb

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Späte Epoche (1650–1850)

Dieser Abschnitt der irischen Literatur ist durch die Unterdrückung der irischen Sprache durch die Engländer gekennzeichnet. Enteignung und Vertreibung des einheimischen Adels führten zum Aussterben des Bardenstandes. Die bis dahin genormte Literatursprache zerfiel in

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Moderne Epoche

Mit der Gründung der Gälischen Liga 1893 durch D. Hyde begann eine Erneuerung der irischen Sprache und Kultur.

Dabei bot die Gaeltacht (Gebiet mit Irisch als Muttersprache) reiches Erzählgut, jedoch keine Literatur im engeren Sinn. Erst Peter O'Leary (* 1839, † 1920; Cork-Irisch), P. Pearse und Pádraic Ó Conaire (* 1882, † 1928; Connemara-Irisch) verbanden

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Quellenangabe
Brockhaus, irische Literatur. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/irische-literatur