Tief im Herzen der Wüste Gobi, an der Westgrenze des chinesischen Kaiserreichs und der Verzweigung der Karawanenwege durch Zentralasien in eine südliche und eine nördliche Route, wurde in einem Ort namens Dunhuang einst mit Seide, Keramiken, Jade, Gold und anderen Kostbarkeiten aus China, Indien und Vorderasien gehandelt. Nachdem sie wochenlang auf der Seidenstraße unterwegs gewesen waren, dankten viele in diesem Ort rastende Karawanenführer Buddha für eine glücklich überstandene Reise oder flehten ihn um Beistand an, bevor sie sich wieder den

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Quellenangabe
Brockhaus, Eine Galerie unter Wüstensand. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/höhlen-von-mogao-welterbe/eine-galerie-unter-wustensand