generative Grammatik, Erzeugungsgrammatik, Bezeichnung für einen bestimmten Grammatikformalismus, der alle Sätze einer Sprache zusammen mit ihren Strukturbeschreibungen erzeugt, also »generiert«. Die erste generative Grammatik wurde Mitte der 1950er-Jahre von dem amerikanischen Linguisten N. Chomsky entwickelt und wird auch als generative Transformationsgrammatik bezeichnet.

Die generative Grammatik hat seitdem eine Reihe bedeutender Veränderungen erfahren. In der ersten Version von 1955 beziehungsweise 1957 (»Syntactic Structures«) bestand diese aus drei Komponenten: einer Basiskomponente in Form einer Phrasenstrukturgrammatik (hier baute Chomsky auf die Konstituentenanalyse des amerikanischen

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Quellenangabe
Brockhaus, generative Grammatik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/generative-grammatik