Friedhof [althochdeutsch frīthof, ursprünglich »eingehegter Raum«], im früheren Sprachgebrauch auch Totenacker, traditionelle christliche Bezeichnungen Kirchhof, Gottesacker, abgesonderte Stätte, an der die Toten bestattet werden. Seit dem Neolithikum wurden Gräber in einem besonderen Bezirk (Gräberfeld, Reihengrab) angelegt. Die Form des Grabes richtete sich nach der Bestattungsart. Auch natürliche und künstliche Grabhöhlen dienten als Friedhöfe (Felsgräber in Oberägypten und Petra). Oberirdische Grabbauten (Hügelgräber, Megalithgräber, Kuppelgräber, in Ägypten Pyramiden) wurden für hervorragende Personen errichtet. Sie bilden oft den Mittelpunkt von Nekropolen (Pyramidenfriedhöfe in

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Quellenangabe
Brockhaus, Friedhof. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/friedhof