Fieber, lateinisch Febris, Krankheitssymptom, das v. a. in einer Erhöhung der Körpertemperatur über den Normalwert (beim Menschen über 37,5 °C, rektal gemessen) besteht und einen physiologischen Abwehrvorgang des Organismus darstellt. Einteilung: bis 38 °C subfebrile Temperatur, bis 39 °C mäßiges Fieber, über 39 °C hohes Fieber; Fieber steigt sehr selten über 41 °C.

Physiologie: Im Unterschied zur Hyperthermie ist das Fieber eine aktive Leistung des Organismus und tritt dann ein, wenn der Sollwert des Wärmeregulationszentrums im Hypothalamus durch Reizung erhöht, d. h. die Empfindlichkeit der zentralen Messfühler

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Quellenangabe
Brockhaus, Fieber. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/fieber