Essen, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen, (2017) 583 400 Einwohner; erstreckt sich vom hügeligen Gelände beiderseits der Ruhr im Süden über die nach Norden langsam abfallende Hellwegebene bis über den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher (30–202 m über dem Meeresspiegel).

Die früher durch Kohleförderung und Eisenerzeugung geprägte Stadt hat heute ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt auf Handel

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Stadtbild

46 % des 210 km2 umfassenden Stadtgebietes sind Grünflächen. Im Süden leitet der Grugapark (mit Grugahalle) zu den aufgelockerten Wohn- und Villenvierteln im Erholungsgebiet des Ruhrtals (Regattastrecke auf dem Baldeneysee) über. Auch in der Emschertalung im nördlichen Stadtgebiet sind zwischen den Arbeitersiedlungen und Industrieanlagen große Erholungsgebiete auf ehemaligem Zechengelände entstanden. Essen war 2010 – stellvertretend für das ganze Ruhrgebiet – neben Pécs und Istanbul Kulturhauptstadt Europas.

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Welterbe: Zeche Zollverein

In der Zeche Zollverein in Essen wurde bis 1986 Steinkohle

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Geschichte

Keimzelle der Stadt ist das um 852 – in Nachbarschaft zu einem seit etwa 800 bestehenden Kloster in Werden (seit 886 Reichskloster) – gegründete Damenstift für die Töchter des Hochadels (Astnide, »Ort im Osten«), das sich im 10./11. Jahrhundert als Reichsabtei ein kleines Territorium unter Leitung seiner Äbtissin im

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Weitere Medien

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Essen: Zeche Zollverein

Bei Tage erscheint die Kokerei der Zeche Zollverein in Essen wieder als das, was sie ist: ein eindrucksvolles Industriedenkmal.

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Quellenangabe
Brockhaus, Essen. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/essen-30