Ecuador [ekaˈðɔr], Ekuador [nach der

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Staat und Recht

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Verfassung

Nach der am 21. 10. 2008 in Kraft getretenen Verfassung ist Ecuador eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem.

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Recht

Höchste Gerichtsinstanz gemäß der Verfassung von 2008 ist der Oberste Gerichtshof

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Flagge und Wappen

Die Flagge ist horizontal gestreift, die obere Hälfte in Gelb, die untere in zwei gleich hohe Streifen in Blau über Rot

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Nationalfeiertag

Der 10. 8. erinnert an die Proklamation der Unabhängigkeit 1809.

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Verwaltung

Der Staat ist in 24 Provinzen gegliedert, an deren Spitze jeweils

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Parteien

Das Parteiensystem ist vielschichtig und stark auf Persönlichkeiten ausgerichtet. Zu den wichtigen Parteien zählen die Alianza Patria Altiva i

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Gewerkschaften

Dem Frente Unitario de Trabajadores (FUT) sind mehrere parteipolitisch orientierte Gewerkschaftsdachverbände

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Bildungswesen

Die zentralen Zielsetzungen im Bildungswesen sind eine flächendeckende, umfassende und einheitliche Basisbildung, insbesondere im

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Medien

Die Medienlandschaft ist von Privatunternehmen geprägt. Allerdings dehnt der Staat seine Medienaktivitäten aus. Ein Mediengesetz von 2013 erschwert

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 12 Monate) beträgt rund 58 000 Mann.

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Landesnatur

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Landschaft

Ecuador gliedert sich in drei Landschaftsräume. Im Westen entlang der Küste des Pazifischen Ozeans erstreckt sich das westliche Tiefland (Costa), das von einem bis zu 700 m über dem Meeresspiegel aufsteigenden Küstengebirge durchzogen wird, im Süden bis zum Golf von Guayaquil 130–150 km breit ist und sich anschließend auf rund 50 km Breite verengt. Das Zentrum des Landes bildet die Andenregion (Sierra), zwei Parallelketten von 3 000–6 000 m über dem Meeresspiegel, die sich stellenweise bis auf 50 km annähern, mit rund 30 tätigen

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Klima

Für die Vegetations- und Klimagliederung von Ecuador ist neben den Höhenstufen der Anden

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Vegetation und Tierwelt

Die Vegetation Ecuadors gliedert sich in mehrere Großräume. Für die Costa ist trockene Buschvegetation kennzeichnend. In einigen Gegenden (Golf von Guayaquil) gibt es noch intakte Mangrovenwälderan der Pazifikküste. Die Savannen werden landwirtschaftlich stark beansprucht. Auf den flachen und steinigen Böden der Berghänge finden sich Trockenwälder, die meisten Bäume dort werfen während der langen Trockenzeit ihr Laub ab. An der Außenseite der Kordilleren wachsen tropische Berg- und Nebelwälder.

Die trockene Innenseite der Kordilleren (Sierra) ist gekennzeichnet durch meist baumlose Landschaften.

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Größte Bevölkerungsgruppe sind die Mestizen (rund 72 %). Indianer, Schwarze, Mulatten und Weiße haben einen Bevölkerungsanteil von je rd. 7 %. Die Indianer der Sierra sprechen meist Ketschua oder Chibcha.

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Huaorani

Die Huaorani-Indianer in Ecuador kamen

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Religion

Die Verfassung garantiert die Religionsfreiheit. Das seit 1907 geltende Religionsgesetz hob die Stellung der katholischen Kirche als

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Die wirtschaftliche Entwicklung Ecuadors seit 1970 lässt sich in drei Phasen mit sehr unterschiedlichen Trends gliedern. Die 1970er-Jahre standen im Zeichen des 1972 einsetzenden Exports von Erdöl und des dadurch ausgelösten Wirtschaftsbooms. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug (1970–80) 9,5 %, der Wert des Außenhandels

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Bodenschätze

Ecuador ist ein ressourcenreiches Land. Erdöl wird seit 1917 auf der Halbinsel Santa Elena gefördert; um 1970 wurden im Norden des Oriente (in den Provinzen

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Energiewirtschaft

Die Energieerzeugung erfolgt zu rund 46 % durch Wasserkraft (größtes Wasserkraftwerk Paute

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Industrie

Mit den Erdöleinnahmen hat Ecuador bislang eine Vielzahl von Maßnahmen zur

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Landwirtschaft

Aufgrund der klimatischen Vielfalt ist eine diversifizierte landwirtschaftliche Nutzung möglich. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst rund 30 % der Staatsfläche, ein Drittel wird als Ackerland und für Dauerkulturen genutzt, der Rest sind Wiesen und Weiden.

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Forstwirtschaft

Die forstwirtschaftliche Nutzung der vor allem im Oriente vorhandenen großen Wälder

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Fischerei

Die Fischerei zählt immer noch zu den bedeutenden Wirtschaftszweigen (vor allem

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Tourismus

Hauptanziehungspunkte des Tourismus sind Quito, das Amazonastiefland und die Galápagosinseln. 2013 zählte Ecuador 1,36 Mio. Auslandsgäste.

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Quito: Santo Domingo

Die Klosterkirche von Santo Domingo in Quito (Ecuador) wurde 1581-1650 erbaut.

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Ecuador: Quito

Quito liegt

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Außenwirtschaft

Dank gestiegener Erdölproduktion und einer gewissen Diversifizierung der Exporte stiegen die Ausfuhrerlöse in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich an. Betrugen sie 1970

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Verkehr

Das Straßennetz, der wichtigste Verkehrsträger, ist relativ gut ausgebaut (rund 44 000 km, davon rund 8 000 km asphaltiert). Die zwei Hauptverkehrsstraßen

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Geschichte

Vor der spanischen Eroberung unter Führung von S. de Benalcázar 1533/34 war Ecuador Teil des Inkareiches. Ab 1563 war es als »Real Audiencia de San Francisco de Quito« (Gerichts- und Verwaltungsbezirk)  – weitgehend selbstständig organisiert – Teil des Vizekönigreiches Peru, ab 1739 Teil des Vizekönigreiches Nueva Granada. Wichtigste Ausfuhrprodukte der mit indianischen Arbeitskräften organisierten kolonialen Wirtschaft waren Zucker, Kakao, Schlacht- und Lastvieh sowie Textilerzeugnisse.

Mit der Rebellion von Quito und der Erklärung der Unabhängigkeit von der spanischen Krone (10. 8. 1809) begann

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Informationen zur ecuadorianischen Kultur

Informationen zur ecuadorianischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Ecuador. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/ecuador