Dortmund, kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, 60–254 m über dem Meeresspiegel, mit (2017) 586 600 Einwohnern größte Stadt und bedeutendster Verkehrsknotenpunkt Westfalens, im östlichen Ruhrgebiet an der oberen Emscher.

Dortmund hat in den vergangenen Jahrzehnten einen tiefgreifenden Wandel von einer Bergbau- und Industriestadt zu einem wichtigen Bildungs- und Forschungszentrum erfahren. Die Stadt verfügt über eine Technische

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Stadtbild

Die im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerstörte Altstadt wurde nur in Teilen wieder aufgebaut. Hauptkirche der Stadt ist Sankt Reinoldi (13.–15. Jahrhundert, Westturm 1701 vollendet) mit reicher Innenausstattung (spätgotischer Schnitzaltar; Adlerpult, um 1450). Die Marienkirche (um 1180, Chor um 1350–60) birgt den Marienaltar (um 1420) von Konrad von Soest, die Propsteikirche

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Geschichte

Dortmund entstand in Anlehnung an einen karolingischen Königshof am Hellweg, der hier von einer Nord-Süd-Straße gekreuzt wurde, und entwickelte sich dank seiner verkehrsgünstigen Lage rasch zum Handelsort. Um 880/884 als Throtmanni (1152 »Tremonia«, 1222 »Dortmunde«) erwähnt, erhielt die Stadt wohl vor 900 ihr erstes Marktrecht und war später Oberhof des bedeutendsten westfälischen Stadtrechtskreises.

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Weitere Medien

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Dortmund: Haus Bodelschwingh

Das auf Eichenpfählen errichtete Wasserschloss Haus Bodelschwingh wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Es

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Quellenangabe
Brockhaus, Dortmund. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/dortmund