Zum Denken gehören mindestens vier Hauptfunktionen: Repräsentation (Vergegenwärtigung), Begriffsbildung, Kombination und Operation. Als psychischer Prozess setzt Denken die Repräsentation der Wahrnehmungen und Informationen als Denkgegenstand oder -inhalt voraus. Hinsichtlich Beschaffenheit und Leistungsfähigkeit lassen sich drei Klassifikationsmuster unterscheiden, für die phylo- und ontogenetisch eine hierarchische Stufenfolge feststellbar ist: Auf der untersten Stufe der Repräsentation erfolgt die sensomotorische Speicherung von situationsbezogenen Handlungsmustern (Korrelation von Wahrnehmung und motorischer Aktivität im Umgang mit den Dingen). Durch Übertragung (Verallgemeinerung) solcher Handlungsmuster auf neue Situationen oder

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Quellenangabe
Brockhaus, Denken als psychischer Prozess. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/denken/denken-als-psychischer-prozess