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Germanische Besiedlung und Wikingerzeit

Nach der letzten Eiszeit breiteten sich auf in Jütland auf den dänischen Inseln steinzeitliche und bronzezeitliche Kulturen aus. In der Eisenzeit war der unter keltischen Einfluss stehende Süden Nordeuropas dicht besiedelt. Weitreichende Handelsbeziehungen, aber auch Konflikte sind

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Reichseinigung und Kalmarer Union

Nach blutigen Bürgerkriegen (seit 1131) und Thronwirren (seit 1146) stellte Waldemar I. 1157 Frieden und Einheit des Landes wieder her. Er und seine Söhne Knut VI. sowie Waldemar II. unterwarfen die heidnischen Wenden der mecklenburgisch-pommerschen Ostseeküste,

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Dänemark unter dem Haus Oldenburg

Mit Christian I. begann die Reihe der Könige aus dem Haus Oldenburg; ihn wählten 1460 auch die Stände Schleswigs und Holsteins zum Landesherrn. Nach wiederholten Versuchen, die Herrschaft der dänischen Könige abzuschütteln (Aufstand Engelbrecht Engelbrechtssons 1434 und 1436, Auseinandersetzungen um den in Schweden 1448, 1464/65 und 1467 zum König erhobenen Karl VIII. Knutsson, dänische Niederlage am Brunkeberg 1471 gegen den schwedischen Reichsverweser Sten Sture), gewann Schweden durch die Erhebung Gustav Wasas 1520–23 seine Unabhängigkeit,

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Parlamentarisierung und Konflikte mit Deutschland

Als nach dem Tod Friedrichs VI. 1839 sein Vetter Christian VIII. den Thron bestieg, trat die liberale Partei in offene Opposition gegen die Regierung Diese Partei der »Nationalliberalen« oder »Eiderdänen« trat für die dänische Sprache in Nordschleswig ein und strebte

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Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

1939 schloss Dänemark mit dem Deutschen Reich einen Nichtangriffspakt; dennoch wurde es am 9. 4. 1940 von deutschen Truppen besetzt. Die Regierung Stauning protestierte, blieb aber im Amt. 1941 trat

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Westorientierung und Europaskepsis

1947–50, 1953–55 stand der Sozialdemokrat Hans Hedtoft (* 1903, † 1955), 1950–53 der Liberale Erik Eriksen (* 1902, † 1972) an der Spitze der Regierung. In dieser Zeit erhielten die Färöer Selbstverwaltung (1948), Grönland wurde Bestandteil von Dänemark (1953) und erhielt 1979 Selbstverwaltung. 1953 trat eine neue Verfassung in Kraft (Einkammersystem, weibliche Thronfolge). 1955 unterzeichneten Dänemark und

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Sozialdemokraten unter Druck

Am 25. 1. 1993 bildete der Sozialdemokrat P. N. Rasmussen die erste dänische Mehrheitsregierung seit Anfang der 1970er-Jahre aus Sozialdemokraten, Sozialliberalen, Zentrumsdemokraten und Christlicher Volkspartei, die jedoch im März 1994 mit dem Ausscheiden der Zentrumsdemokraten ihre parlamentarische Mehrheit wieder verlor. Nach den

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Herausforderungen Migration und Terrorismus

Die Parlamentswahlen am 20. 11. 2001 entschied das rechtsliberal-konservative Lager für sich, drittstärkste Kraft mit 12 % der Stimmen wurden die Rechtspopulisten (Dänische Volkspartei). A. F. Rasmussen (Liberale Partei) bildete daraufhin eine Minderheitsregierung aus seiner und der Konservativen Volkspartei und leitete eine restriktivere Ausländer- sowie Entwicklungshilfepolitik ein (erstmalige Ernennung eines Ministers für Flüchtlinge, Einwanderung und Integration).

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Rasmussen, Anders Fogh

Anders Fogh Rasmussen wurde 2009 zum NATO-Generalsekretär ernannt; zuvor war er von 2001-2009 Ministerpräsident von Dänemark.

Gestützt auf eine positive Wirtschaftsentwicklung setzte

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/dänemark/geschichte