Cross-Border-Leasing [-ˈbɔːˈliːsɪŋ; englisch »grenzüberschreitendes Leasing«], eine von deutschen Gemeinden (z. B. Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Köln, Leipzig, München, Stuttgart) v. a. seit Mitte der 1990er-Jahre genutzte spezielle (grenzüberschreitende) Variante des (Finanzierungs-)Leasings (Leasing), bei der die Kommune Teile ihrer Infrastruktur (u. a. Straßenbahnen, Klär- und Müllverbrennungsanlagen, Kanalnetze, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser) an einen US-amerikanischen Investor (Banken, Versicherungen oder Industrieunternehmen) beziehungsweise einen vom US-Investor gegründeten amerikanischen Trust für einen Zeitraum von meist 45–99 Jahren vermietet und im

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Quellenangabe
Brockhaus, Cross-Border-Leasing. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/cross-border-leasing