Wenn wir die Ahnenverehrung und das Orakel als Religion verstehen dürfen, dann verdankt sich die chinesische Kultur dem Kultus, den kein Epos oder Mythos zu begleiten scheint. Insbesondere gilt dies für die Schrift, die frühe Dichtung und das späte Schauspiel. Reife gewinnt das geschriebene Wort zum ersten Mal mit dem »Buch der Lieder« (Shijing). Seine 305 Gesänge gelten dem Tempel als Ort der Ahnen,

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Quellenangabe
Brockhaus, Antike (um 1600 v. Chr.–206 v. Chr.). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/chinesische-literatur/antike-um-1600-v-chr-206-v-chr