Seit Gründung der Republik öffnete sich China westlichen Kunstströmungen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gingen viele Künstler zum Studium nach Japan und erlernten dort die japanische Malerei (Nihonga) sowie die westliche Ölmalerei. Nach ihrer Rückkehr schufen sie eine stilistische Synthese aus chinesischen, japanischen und westlichen Elementen. Einen weiteren Anziehungspunkt, besonders nach der »Vierte-Mai-Bewegung« (1919), bildete Paris; von dort brachten die jungen chinesischen Künstler Impressionismus, Fauvismus und Kubismus nach China, wobei die neuen künstlerischen Strömungen v. a. in Schanghai, das sich zu

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Quellenangabe
Brockhaus, (seit 1911/12). http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/chinesische-kunst/moderne-und-gegenwart/seit-191112