chilenische Literatur [tʃ-], zählt zur lateinamerikanischen Literatur in spanischer Sprache.

Am Beginn der während der Kolonialzeit spärlichen Literatur Chiles steht P. de Oña mit dem Versepos »Arauco domado« (1596), das eine Replik auf das berühmte Renaissanceepos »La Araucana« (1569–89) des Spaniers A. de Ercilla y Zúñiga darstellt und nicht nur durch die Entwicklung einer neuen Strophenform, sondern auch durch die erotischen Darstellungen der chilenischen Indios und deren Stilisierung zu »natürlichen Schäfern« Neuland betritt. Dieses Epos mit chilenischer

(75 von 540 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Weitere Medien

(1 von 1 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, chilenische Literatur. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/chilenische-literatur