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Wirtschaft

Brasilien hat den höchsten Industrialisierungsgrad aller lateinamerikanischen Länder und ist (2017) die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. In Verbindung mit den vielfältigen und reichlich vorhandenen Bodenschätzen kann Brasilien als typisches Schwellenland bezeichnet werden. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner beträgt (2017)

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Industrie

Auf das produzierende Gewerbe entfallen (2016) 21,2 % des BIP. Nach dem Aufbau traditioneller Industriegüterbranchen (vor allem Verarbeitung von Agrarprodukten und Holz) kamen in den 1950er-Jahren im Rahmen einer Politik

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Bodenschätze

Brasilien besitzt viele Bodenschätze, die erst zu einem geringen Teil erschlossen sind; vor allem im Amazonasbecken wurden reiche Lagerstätten entdeckt. Die Weiträumigkeit des Landes und die immer noch unzureichende Verkehrserschließung stehen einer raschen Nutzung entgegen. Die Erschließung erstreckt sich auf

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Dienstleistungssektor

Der Dienstleistungssektor wuchs im Verlauf der letzten Dekaden beträchtlich und erreicht

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Tourismus

Der Anteil des Tourismus am BIP ist mit weniger als 1 % relativ unbedeutend. Die multikulturelle Gesellschaft sowie die vielseitigen Naturräume mit der artenreichen Fauna und Flora des Regenwaldes und den zahlreichen Stränden machen Brasilien jedoch zu einem beliebten Urlaubsziel. Im Duchschschnitt der letzten Jahre besuchen über 5 Mio. Gäste jährlich das Land. Die Mehrheit der Besucher kommt aus Argentinien (rund 27 %) und aus den USA (10 %);

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Landwirtschaft

Die Bedeutung der Landwirtschaft nimmt seit Mitte des 20. Jahrhunderts kontinuierlich ab. Ihr Anteil am BIP liegt (2016) nur noch bei 5,5 %; der Anteil der in diesem Bereich Beschäftigten reduzierte sich im gleichen Zeitraum von zwei Drittel (1949) auf 10,2 %. Das Produktionspotenzial der Landwirtschaft ist sehr groß. Die Gesamtfläche der 5,8 Mio. landwirtschaftlichen Betriebe umfasst mit 288 Mio. ha rund 33,8 % des brasilianischen Territoriums; der Rest ist landwirtschaftlich nicht genutztes

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Forstwirtschaft

Der Anteil der Wälder an der Gesamtfläche beläuft sich mit 5,02 Mio. km2 auf etwa 59,0 % der Landesfläche. Fast

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Fischerei

Trotz guter natürlicher Voraussetzungen und der Ausdehnung der Hoheitsgewässer auf 200

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Energiewirtschaft

Die Kraftwerkskapazität (2016: 150 300 MW) besteht zu 70 % aus Wasserkraft, 17 % thermischer Energie, 8 % Biomasse und 2 % Kernenergie aus den beiden Kernkraftwerken Angra dos Reis 1 (seit 1985)

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Außenwirtschaft

Die Einfuhren betragen (2017) 150,7 Mrd. US-$ (2009: 127,7 Mrd. US-$);

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Verkehr

Wichtigster Pfeiler des Verkehrssystems ist der Straßenverkehr, der in weiten Landesteilen durch die natürlichen Gegebenheiten (z. B. tropisches Klima mit starken Regenfällen) erheblich erschwert wird, zumal von dem 1,6 Mio. km langen Straßennetz nur rund 14 %

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Quellenangabe
Brockhaus, Wirtschaft und Verkehr. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/brasilien/wirtschaft-und-verkehr