Blutgerinnung, Erstarrung des aus einem Blutgefäß ausgetretenen flüssigen Blutes (extravasale Blutgerinnung) als Selbstschutzmechanismus des Körpers gegen Verbluten aus kleinen und mittleren Wunden (Blutstillung), Infektionsabwehr und zugleich erste Phase der Wundheilung. Der komplexe Vorgang der Blutgerinnung vollzieht sich durch Umwandlung des ausgetretenen flüssigen Blutes in eine gallertige dunkelrote Masse (Blutpfropf). Diese besteht aus Fibrin, in dem die

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Quellenangabe
Brockhaus, Blutgerinnung. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/blutgerinnung