Asi|en, der größte Erdteil. Asien umfasst einschließlich seiner Inseln eine Fläche

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Lage

Als Grenze Asiens zu Europa gilt seit dem 18. Jahrhundert der Ural, der aber allein schon wegen seiner geringen Höhen (Mittlerer Ural bis 994 m über dem Meeresspiegel, Südlicher Ural bis 1 640 m über dem Meeresspiegel)

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Oberflächengestalt

Die Oberflächengestalt des Erdteils Asien ist von außerordentlicher Vielfalt. Größtes der Tiefländer ist das Westsibirische Tiefland (2,6 Mio. km2), in dem infolge des geringen Gefälles und des langen Eisgangs in den Mündungsgebieten von Ob und Irtysch weite Teile Sumpflandschaften sind. Östlich des Kaspischen Meers erstreckt sich das Tiefland von Turan mit den Sandwüsten Karakum und Kysylkum sowie dem abflusslosen und seit 1960 stark austrocknenden Aralsee, der wegen seines enormen Wasserverlustes – hauptsächlich durch die massive Wasserentnahme aus seinen Zuflüssen–

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Klima

Die große Ausdehnung und wechselnde Höhenlage bewirken starke klimatische Unterschiede. Teile Mesopotamiens und des Pandschab (in Pakistan und Nordwestindien) gehören zu den heißesten Gebieten der Erde; Ostsibirien weist die tiefsten Temperaturen Asiens auf; Oimjakon in

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Pflanzenwelt

Der größere nördliche Teil Asiens gehört der Holarktis, der südliche der Paläotropis an. Die baumlose eurasische Tundra, die ein Gebiet von etwa 3 Mio. km2 einnimmt, ist im äußersten Norden durch Flechten und Moosrasen charakterisiert. Nach Süden hin schließt sich die Zwergstrauchtundra

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Tierwelt

Die Tierwelt Asiens ist, zoogeografisch gesehen, zweigeteilt. Der größte Teil des Kontinents bildet mit Europa und Nordamerika die Paläarktis. Süd- und Südostasien hingegen gehören zur orientalischen Region. Die Tierwelt der östlichen indonesischen Inseln stellt ein ausgesprochen orientalisch-australisches Mischgebiet mit tiergeografischem Eigencharakter (Wallacea) dar.

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Bosporus

Satellitenaufnahme des Bosporus; die 31 Kilometer lange

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Bevölkerung

Die Bevölkerung Asiens ist das Ergebnis zahlreicher Völkerwanderungen und Migrationsbewegungen. Die ältesten Bevölkerungsgruppen, die Asien bereits vor mehr als 60 000 Jahren besiedelten, sind in Resten erhalten. Zu diesen Völkern gehören z. B. die Ainu in Japan, die Paläosibirier in Sibirien, die Aeta auf den Philippinen, die Dayak auf Borneo und die Wedda in Sri Lanka. Etwa 2 000 Völker sind heute in Asien beheimatet und der Siedlungsgeschichte entsprechend zeigt sich die Verteilung der unterschiedlichen Sprachfamilien.

Die Einwohnerzahl Asiens stieg von (1895) 830

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Religion

In Asien sind alle großen Religionen entstanden: Jesus und Mose, Zarathustra, die Verfasser des Veda und die Lehrer der Upanishaden, Laozi, Konfuzius, Buddha und Mahavira, Mani und Mohammed haben in Asien gewirkt. Die östlich des Hindukusch entstandenen Religionen (Hinduismus, Jainismus, Buddhismus, Konfuzianismus, Daoismus, Shintoismus) sind heute – ausgenommen ihre durch Migration entstandene Diaspora – ausschließlich in Süd- und Südostasien sowie Zentral- und Ostasien (China, Korea, Japan) anzutreffen. In seiner tibetischen Ausprägung (Lamaismus) ist der Buddhismus in Tibet, der

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Sprachen

Die Sprachen Asiens lassen in ihrer Vielfalt keine allen gemeinsame Züge erkennen. Zu den indogermanischen Sprachen gehören Armenisch sowie die indoarischen und die iranischen Sprachen. Die Dravidasprachen

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Geschichte

Zur Geschichte Arabiens Arabische Halbinsel.

Asien war schon in der Altsteinzeit besiedelt. Um 8000 v. Chr. entstanden einerseits in Westasien (traditionell als Vorderasien bezeichnet), andererseits

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Altertum

Vom 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr. umfasste das persische Großreich ganz Kleinasien und Syrien und reichte im Osten bis zum Indus. Sein Erbe übernahm Alexander der Große, nach dessen Tod die

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Mittelalter

Das nach zahlreichen Heerzügen von Dschingis Khan und seinen Nachfolgern im 13. Jahrhundert begründete Weltreich der Mongolen vereinigte erstmals große Teile West-, Mittel- und Ostasiens, wobei

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Neuzeit

Seit Beginn des 16. Jahrhunderts wurde das islamische Gebiet von den Safawiden in Persien (Iran, Geschichte), den Großmoguln in Indien und vom Osmanischen Reich (Türkei, Geschichte) beherrscht; Letzteres bemächtigte sich auch großer Teile Südeuropas und konnte erst durch die Schlacht am Kahlenberg bei Wien 1683 endgültig am weiteren Vorstoß nach Mitteleuropa gehindert werden. Die Machtkonstellation in Asien änderte sich im 18. Jahrhundert mit dem Untergang der Safawiden sowie dem Machtrückgang der Großmoguln und des Osmanischen Reiches.

Die Kolonialisierung Asiens: Russland begann durch

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Asien. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/asien