Aserbaidschan, amtlich aserbaidschanisch Azәrbaycan Respublikası, deutsch Aserbaidschanische Republik, Staat im Süden

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Staat und Recht

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Verfassung

Seit der Unabhängigkeitserklärung vom 30. 8. 1991 ist Aserbaidschan eine unabhängige Republik mit Präsidialsystem.

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Recht

Die Jurisdiktion lehnte sich in den ersten Jahren der Unabhängigkeit inhaltlich und

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Flagge und Wappen

Die Nationalflagge ist in Blau über Rot über Grün horizontal gestreift

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Nationalfeiertag

Der 28. 5. (Tag der Republik) erinnert an die Erklärung der ersten

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Verwaltung

Aserbaidschan gliedert sich auf regionaler Ebene in 66 Provinzen (Rayons) und

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Parteien

Zu den wichtigsten politischen Kräften gehören die Partei »Neues Aserbaidschan« (YAP;

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Gewerkschaften

Zu den einflussreichsten Gewerkschaftsverbänden zählen die Konföderation der Gewerkschaften Aserbaidschans (AHIK;

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Bildungswesen

Es besteht eine allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 17 Jahren. Die unterste Stufe

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Medien

Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sind zwar verfassungsrechtlich geschützt, eine regierungskritische bzw. unabhängige Berichterstattung wird jedoch durch Mediengesetze, staatliche Repression und strafrechtliche Verfolgung von Journalisten behindert. –

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Streitkräfte

Die Gesamtstärke der Wehrpflichtarmee (Dienstzeit 17 Monate) beträgt 67 000 Mann. Das

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Landesnatur

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Landschaft

Aserbaidschan ist die größte der Kaukasusrepubliken. Im Kernland breitet sich die Kura-Arax-Ebene aus, die größtenteils unter 200 m über dem Meeresspiegel, im östlichen Teil sogar unter dem Meeresniveau liegt. Die Ebene, in der sich auch die Hauptsiedlungsgebiete des Landes befinden, öffnet sich im Osten zum Kaspischen Meer. Sie wird

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Klima

Aserbaidschan liegt in der subtropischen Zone. Der größte Teil der Kura-Arax-Ebene gehört zur trockenen subtropischen Klimazone mit Halbwüsten-

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Vegetation

In der Kura-Arax-Ebene herrschen Halbwüsten- und teilweise Wüstenvegetation mit salzliebenden Pflanzen vor, die in den westlichen Bereichen und auf den unteren Berghängen einer Bergsteppenvegetation weicht.

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Bevölkerung und Religion

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Bevölkerung

Rund 92 % der Bevölkerung sind Aserbaidschaner (Aseri), 2 % Lesginen (Lesgier), 2 % Russen, 2 % Armenier (überwiegend im Gebiet Bergkarabach). Zu den nationalen Minderheiten gehören auch Ukrainer, Georgier, Tataren u. a. Viele Armenier sind wegen

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Religion

Die Verfassung (Artikel 18) garantiert die Religionsfreiheit und folgt dem Prinzip der Trennung von Staat und Religion. Die Religionsgemeinschaften unterliegen der Pflicht der staatlichen Registrierung beim Justizministerium. Grundlage der staatlichen Religionspolitik,

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Wirtschaft und Verkehr

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Wirtschaft

Bereits zu sowjetischer Zeit war die aserbaidschanische Wirtschaft monostrukturiert und einseitig auf die Bereitstellung von Grundstoffen, vor allem Erdöl, ausgerichtet. Mit der staatlichen Unabhängigkeit 1991 begann man eine marktwirtschaftlich orientierte ökonomische Transformation und leitete ordnungspolitische Reformen ein;

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Bodenschätze

Der Bergbau hat einen Anteil von 26,4 % am BIP. Aserbaidschan verfügt über abbauwürdige Vorkommen an Eisen-, Kupfer-, Molybdän- und Baryterzen (im Kleinen Kaukasus) sowie an Gold, Alunit, Marmor, Schwefelkies und Steinsalz. Die wichtigsten

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Energiewirtschaft

Die Stromerzeugung hat sich seit 2003 stetig erhöht (2015: 24,7 Mrd. kWh)

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Industrie

Der produzierende Bereich erwirtschaftet rd. 46 % des BIP, davon entfallen jedoch

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Landwirtschaft

Aufgrund des angewachsenen Rohstoffsektors sinkt der Anteil des Agrarsektors am BIP (2015: 6,2 %). Dennoch sind rund

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Fischerei

Der einst bedeutende Fischfang im Kaspischen Meer (besonders Kaviargewinnung) ist durch

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Tourismus

Das touristische Potenzial des Landes ist sehr vielseitig, problematisch ist noch die touristische Infrastruktur. Der Großteil der ausländischen Besucher (2015: 2,0 Mio.) kommt aus anderen GUS-Ländern. Touristisch interessante Orte sind im Großen

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Außenwirtschaft

Aufgrund der hohen Erdölexporte erzielt die Außenhandelsbilanz seit Jahren Überschüsse (Einfuhrwert 2015:

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Verkehr

Das Verkehrsnetz umfasst rd. 2 100 km Eisenbahnlinien und 52 900 km Straßen, von denen

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Geschichte

Frühzeit und Altertum: Früheste Zeugnisse einer Besiedlung Nordaserbaidschans sind teilweise bis zu 200 000 Jahre alt (Chanlar, Baku, Kedabek), Funde des Neolithikums (Felsbilder von Kobustan) und des Chalkolithikums (bei Mingetschaur, Chodschaly) zeigen die Bindung der Menschen an die Jagd und den Fischfang, das Halten von Haustieren und ein frühes Vertrautwerden mit Kupfer als Grundlage einer reichen Bronzezeit. Ende des 2. Jahrtausends v. Chr. drangen Iraner bis in den kaukasischen Raum vor. Assyrische Quellen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. berichten 844/836 v. Chr. erstmals von den

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Informationen zur aserbaidschanischen Kultur

Informationen zur aserbaidschanischen Kultur:

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Weitere Medien

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Quellenangabe
Brockhaus, Aserbaidschan. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/aserbaidschan