Schon Ende Januar treiben die kleinen Mandelbäume aus und setzen weiß-rosa Wattebäusche in die milde Mittagsluft. Zwischen den Blüten hindurch blickt man auf das silbern glänzende Mittelmeer im Süden. Die uralten Ruinen auf dem Tempelhügel, eingebettet in ein weites, grünes Tal, vervollständigen die trügerische Idylle. Die Tempel von Agrigent, majestätische Überreste einer bedeutenden Zivilisation, sind auch Zeugen der menschlichen Tragödie, in der nichts Bestand hat, nicht Pracht noch Reichtum oder Macht.

Von den mächtigen Felsblöcken hinter dem Tempel der Juno

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Quellenangabe
Brockhaus, Tal der Tempel. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/agrigent-welterbe/tal-der-tempel