Absolutismus der, -, die monarchische Regierungsform, in der der Herrscher die unbeschränkte und ungeteilte Staatsgewalt ohne Mitwirkung ständischer oder parlamentarischer Institutionen beansprucht. Der Fürst steht dabei als Träger der Souveränität über den Gesetzen (lateinisch princeps legibus solutus), bleibt aber an die Gebote der Religion, das Naturrecht und die Staatsgrundgesetze gebunden. Durch diese moralische Bindung und das Gebot der Selbstbeschränkung unterscheidet sich der Absolutismus von Despotismus und Totalitarismus.

Theoretische Grundlagen: Die absolute Monarchie des 17. und 18. Jahrhunderts setzte sich nach einer Phase

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Werke

Weiterführende Literatur:

Der aufgeklärte Absolutismus, hg. v. K. O. v. Aretin (1974);
D. Wyduckel: Princeps legibus solutus. Eine Untersuchung zur frühmodernen Rechts- u. Staatslehre (1979);
P. Anderson: Die Entstehung des absolutistischen Staates (aus dem
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Quellenangabe
Brockhaus, Absolutismus. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/absolutismus