österreichische Musik. Die Ausbildung einer spezifisch österreichischen Musik ist seit dem 17. Jahrhundert, etwa gleichzeitig mit dem Zurücktreten der früheren Reichsidee und dem Aufstieg Österreichs zur europäischen Großmacht, anzusetzen. Seit

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Mittelalter und Renaissance

Zu ersten Kulturträgern werden im Mittelalter die neu gegründeten Klöster, deren musikgeschichtliche Bedeutung in zahlreichen Handschriften dokumentiert ist. Salzburg entwickelte sich dabei früh über viele Jahrhunderte zu einem musikalischen Zentrum, wo mit dem Antiphonar von St. Peter (um 1160) eines der kulturgeschichtlich bedeutsamsten liturgischen Bücher entstand. In

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Barock

Die stilistisch besonders von Italien geprägte österreichische Musik des Barock entwickelte sich zunehmend zu einer Auftragskunst, die Adel und Bürgertum zu Repräsentationszwecken diente. Neben dem Kaiserhaus – Leopold I. war

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(Wiener) Klassik

Beeinflusst von den Neuerungen der Mannheimer Schule in Deutschland, wurde Fux’ Schüler G. C. Wagenseil, vor allem in seinen Opern und Sinfonien, zu einem zentralen Wegbereiter der Wiener Klassik. Wien avancierte nun endgültig zur Kulturmetropole nicht nur Österreichs, sondern Europas, wo mit J. Haydn, W. A. Mozart und L. van Beethoven

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Romantik

Das Virtuosentum der Romantik brachte Komponisten wie J. N. Hummel und I. Moscheles hervor, die als gefeierte Solisten anspruchsvolle Werke für ihr Instrument schrieben. Als überragender Liedschöpfer der Spätromantik mit einer expressiven Tonsprache

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Moderne

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts avancierte Wien noch einmal zum Zentrum nicht nur der musikalischen Avantgarde. A. von Zemlinsky bereitete mit seiner erweiterten Tonalität bereits die Zwölftonmusik vor, die von der Zweiten Wiener Schule um ihren Begründer A. Schönberg sowie seinen Schülern A. Berg und A. Webern auf die gesamte Musik des 20. Jahrhunderts ausstrahlen sollte. In ihre Fußstapfen traten u. a. H. E. Apostel und H. Jelinek

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Musikleben in Österreich

Musikalisches Zentrum des Landes ist Wien – das als »Vienna Electronica« seit der Jahrtausendwende auch zur Metropole der elektronischen Musik avancierte – mit hochrangigen Sinfonieorchestern (Wiener Philharmoniker, die u. a. alljährlich das weltbekannte Neujahrskonzert

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Volks- und Popmusik

Daneben hat sich in Österreich eine vielfältige Rock- und Popmusikszene etabliert mit Schlagerstars wie P. Alexander, F. Quinn und Lolita (* 1931, † 2010), Chansonkünstlern wie A. Heller und Marianne Mendt (* 1945), Sängern wie U. Jürgens, Liedermachern wie G. Danzer und R. Fendrich oder Kabarettisten wie H. Qualtinger. Viele

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Werke

Weiterführende Literatur:

E. Schenk: 950 Jahre Musik in Österreich (Wien 1946);
R. F. Brauner:
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Quellenangabe
Brockhaus, österreichische Musik. http://www.brockhaus.de/ecs/enzy/article/österreichische-musik